
Ich bin Malte Christensen und arbeite im Bereich Customer- und User-Experience mit meinen Auftraggebern zusammen. Mein Fokus liegt dabei auf Strategie, Management und Coaching.
»kopfbunt« ist meine kreative Spielwiese.
kopfbunt ist die inhaltliche Klammer um meine gestalterischen Ideen, Werke und Projekte, denen ich mich außerhalb meiner Profession widme.
»Der Kopf ist bunt, damit das Denken seine Farbe ändern kann.«
Ich teile hier, was mich beschäftigt, begeistert und bewegt – aus allen gestalterischen Kategorien eines bunten Lebens.
Ich lebe hier den freien Entwurf, den man in der Auftragsarbeit nicht hat: das Prinzip »Think and work with the garage door open«.
Historie

Den ersten Konzept-Entwurf zu kopfbunt habe ich im Jahr 2008 gemacht. Es war die Zeit, in der Social Media im Übergang vom Nischentrend zum gesellschaftlichen Massenphänomen war – die Zeit des Web 2.0 und die Pionierzeit der mobilen Internetnutzung nach dem Launch des ersten iPhones.
Alles war in Bewegung. MySpace verlor die Vormachtstellung. Neben den VZ-Netzwerken, einem wachsenden deutschen Facebook und Videos auf YouTube gab es einen Boom der Weblogs.
Ich lebte und studierte zu dieser Zeit in Berlin und gründete mit meinem besten Freund ein Designstudio.

Die Webblase sprach von User Generated Content und der Demokratisierung der Produktionsmittel. Jeder konnte zu dieser Zeit Publisher werden. Ich wollte verstehen und mitgestalten, was da passiert – meine Energie und Begeisterung waren groß.
Ich veröffentlichte in dieser Zeit mehr als 360 Blogbeiträge, und die Menschen hinterließen über 1.700 Kommentare. Einige von ihnen sind bis heute Freunde oder Teil meines lernenden und gestaltenden Netzwerks.
Diese Zeit war wie ein weißes Blatt Papier für mich – der ständig neue Entwurf darauf eine Freude. Ich hatte die Ehre, auf Design-Symposien und Barcamps zu diskutieren und auf Europas größter Designkonferenz (Typo Berlin) zu sprechen. Das Thema: Auswirkungen des Internets auf die Berufung des Designers.
Auswirkungen des Internets auf die Berufung des Designers.
Auf Wandel zu reagieren heißt für mich bis heute, diesen zu leben und ihn ständig mitzugestalten. Diese Haltung ist zeitlos: Was vor 20 Jahren als Social Media oder Web 2.0 durchs Dorf getrieben wurde, ist heute die künstliche Intelligenz. Alles ist in Bewegung.
Denn egal, wie digital es auch wird – es endet alles wieder im Realen.
