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Es beginnt mit einer Idee - kopfbunt

Mittwoch, 02. November 2011 um 09:55 Uhr

Ja, ich bin kein Autoblogger – aber interessiert.

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Im letzten Jahr wurde ich gemeinsam mit Markus zum SMART Brand-Workshop nach Essen eingeladen. Bei dem wir uns mit anderen begeistert zu neuen Mobilitätskonzepten, Design und Markenstrategien austauschten.

Warum ich jetzt mit Markus von Mercedes nach Wien eingeflogen wurde, wir dort eine Nacht im Designhotel verbrachten, zwei Tage mit der neuen Mercedes B-Klasse durch das Wiener Umland fuhren und gutes Essen in feinsten Locations genossen, das ist eigentlich jedem klar – nicht?


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Unternehmen bieten Produkte und/oder Dienstleistungen an. Viele stellen sich als Ideengeber da – Als innovativ – Sie sind es aber nicht. Die Voraussetzungen für ein Unternehmen, um innovativ zu sein, sind ähnlich denen eines kreativ denkenden Menschen.

»Ein guter Künstler sucht, hinterfragt, riskiert, denkt quer und entwickelt sich permanent weiter. Ein gutes Unternehmen macht es ebenso. Innovativen Unternehmen gelingt es, diese drei Elemente von Kreativität in ihrer Kultur zu implementieren« (via QUOTE.fm)

Warnsystem
Die Enwicklung eines Autos ist hochkomplex. Das fertige Produkt, in diesem Fall das Auto, beinhaltet im besten Fall viele solcher Innovationen, z.B. in Sachen Sicherheitstechnik oder Entertainment.

Comand Online - MercedesMeine Berufung ist es Ideen, Konzepte und Strategien im Onlinebereich zu entwickeln, Informationsarchitekturen zu entwerfen oder auch mal Software Oberflächen mitzugestalten.

ipad - Evaluation
Mir fällt im Austausch mit Designern oder Wissensarbeitern aus anderen Fachbereichen zunehmens auf, dass zahlreiche Denkprozesse meines kreativen Alltags, sich mit denen anderer stark überschneiden. So nehme ich von einem solchen Event, eine Menge neuer Eindrücke und Erfahrungen anderer Menschen aus den verschiedensten Bereichen mit, und lasse im Gegenzug einige meiner dort.

Mercedes B-Klasse
Mercedes schuf eine Umgebung, die kreatives Denken zugelassen hat, Markus und ich konnten spontane Ideen und Erfahrungen austauschen oder gemeinsam weiter denken – Ob im Gespräch mit dem Produktmanager, dem Exterieur Designer, dem Team der Markenkommunikation oder im Flugzeug über den Wolken.

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Mercedes lädt also Menschen wie Markus und mich in ein Umfeld ein, in dem man sich wohl fühlt und sich mit anderen austauscht. Es fehlt an nichts. Nein, es liegt sogar dieser gewisse Zauber in der Luft – Inspiration.

Mercedes Workshop Wien
Klar ist das von Mercedes geschaffene Umfeld von der Marke dekoriert. Mit der PR des Unternehmens unterlegt, aber das ist die alltägliche Fahrt zur Arbeit ebenfalls … also keine Sorge um mich – Ich lasse mir jetzt keinen Stern auf den Blog-Oberarm tätowieren, aber ich bin dankbar für diese zwei interessanten Tage im Zeichen der neuen B-Klasse. Ich komme gern wieder …

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6 Kommentare zu “Ja, ich bin kein Autoblogger – aber interessiert.”


  1. A lovely day in Vienna | BETTER ____ THAN ____ (#)

    [...] two weeks ago Malte and I went to Vienna. Mercedes invited us to make some test drives with their new B-Class. We [...]

    Antwort


  2. Birgit S. Bauer (#)

    Schöne Darstellung von feinen Nuancen, Malte.
    Dazu hätte ich auch Anekdotisches beizutragen, falls es noch Leute gibt, die aus einer gesellschaftskritischen Haltung heraus ein Problemchen mit eben diesen Einladungen haben, so wie es mir quasi jahrelang ging.

    A) Wer in die Unternehmen reinschaut, lernt, dass fast überall Menschen mit kreativem Potential am Werke sind, die sich um Visionen bemühen. Das ist inspirierend.

    B) Eine Tendenz dabei ist jedoch, eigene Positionen zu relativieren – also auch kritische Positionen und Argumente aufzuweichen. Frei nach Adorno mit dem “es gibt kein richtiges Leben im Falschen…”

    A+B) Tipp: Machen! Denn diese Erfahrungen tun ja vor allem eines: sie erweitern den Horizont. Und bringen einen im Zweifelsfall nach einiger Reifezeit zu neuen Argumenten für kritische oder ganz neue Positionen. Die man dann, wenn man Kontakte und Terminologie hat, auch besser auf den Punkt und an den Mann bringen kann.
    Bleibt also auch auf der Fahrt mit der B-Klasse, im weichsten Hotelbett immer ehrlich.
    Man wird es Euch doppelt und dreifach honorieren. (Vorsicht vor der Steuer…; ))

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  3. Malte Christensen (#)

    Hallo Birgit – Nur schon mal kurz vorweg: Kommentare wie die deinigen sind es, weshalb ich das Blog unbedingt weiterbetreiben möchte. Ich freue mich sehr über deinen Gedankenanstoß – Denn es ist einer! Ich möchte aus eigenem Interesse dennoch nachfragen: Wirkt der Artikel so, als sei er mit »Weichspüler« geschrieben?

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  4. emzo (#)

    Ich hatte vor einem guten Jahr auch die Gelegenheit, bei einem zweitägigen Brand-Workshop dabei zu sein und hinterher auch lange herumgedoktert, weil ich immer Angst hatte, zu “gepampert” geschrieben zu haben. Aber eigentlich sollte man so eine Einladung wie Birgit verstehen: Die Möglichkeit, inspiriert zu werden und Dinge kritisch zu betrachten!

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  5. Markus Jordan (#)

    @birgit: Ein solches Event hat nur sehr begrenzt einen “Freizeitcharakter” für mich, weshalb es mit der “Steuer” auch so ne Sache ist: Workshop, Pressegespräche etc. vermitteln nur sehr selten einen Freizeitwert, – auch wenn das Bett am Abend bequemer ist, als sonst. Problem seh ich da nicht, – zumal das Zimmer im Hotel eher weniger genützt wird.

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  6. Michael (#)

    Da ich selbst Innovationstrainer bin, suche ich immer nach neuem Input, nach Geschichten, nach Anekdoten und nach neuen Ideen. Vielen Dank für den interessanten Beitrag, da konnte ich einiges mitnehmen.

    Viele Grüße

    Michael

    Antwort

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