Lange habe ich überlegt, wie es mit kopfbunt weitergehen soll. Denn das, was ich mit kopfbunt verbinde, zieht mich beständig an – im besten Sinne.
Am 10. August 2008 veröffentlichte ich meinen ersten Artikel auf kopfbunt.de, meinen letzten am 13. September 2017. Dazwischen lagen mehr als 360 Artikel und über 1.700 Kommentare – von Menschen, die mich in dieser tollen Zeit begleitet haben. Viele von ihnen sind auf die eine oder andere Weise Teil meines Lebenswegs geworden.
Warum sollte ich heute noch etwas auf kopfbunt.de veröffentlichen? Wen interessiert das schon?
Ich habe schnell gemerkt: Mit solchen Fragen komme ich nicht voran. So entsteht nichts. Es gibt kein Ziel, keinen Entwurf – nur den Wunsch, mich auf unterschiedliche Weise auszudrücken und zu teilen, was mich beschäftigt, begeistert und bewegt.
Das Prinzip lautet: »Think and work with the garage door open up«. (HT: Johannes Kleske) Den Entwurf leben und zeigen, statt auf das fertige Ergebnis zu warten.
Deshalb geht es hier jetzt weiter. Ich weiß noch nicht, wie – und ich kann auch nicht genau sagen, warum.
Im beruflichen Kontext sagte einmal jemand, es sei ein Risiko, ohne Ziel unterwegs zu sein, weil gefühlt jeder Weg der falsche sein könnte. Ich habe davor allerdings keine Angst – weder vor Umwegen noch vor Fehlern. Für mich kann so gesehen jeder Weg der richtige sein, weil ich unterwegs etwas lernen werde.
SO WHAT?
