
Wer sich selbständig macht, fragt sich, wer die eigenen Kunden sind. Nach einer Zeit der Zusammenarbeit merkt man, wie gut es zwischenmenschlich bei der Arbeit »funktioniert«. Es ist sehr wichtig vom ersten Moment an zu entscheiden, ob der jeweilige Interessent zu einem passt oder nicht. Das hat nichts mit Arroganz zu tun, sondern ist auch im Interesse des potentiellen Kunden.
Was nützt einem schon eine nicht wirklich funktionierende Zusammenarbeit im Kreativbereich? Das Ergebnis würde Kompromissgeschliffen sein und weder der Auftraggeber, noch der Auftragnehmer werden mit dem Ergebnis zu 100% zufrieden sein. Für mich ist die Basis eine natürliche »Ehrlichkeit«. Es nützt nichts sich zu verstellen.
So stellt die Design Agentur No. 17 ihren potentiellen Kunden dieses PDF-File mit dem Namen »How to be a good customer« zum Download bereit, um vom ersten Kontakt an Missverständnisse zu vermeiden und gewisse Regeln aufzustellen.
Ich halte es für eine gute und mutige Idee. Es gilt nicht immer nur zu sagen was man macht und wie gut man sein Metier beherrscht. Man kann auch seine Vorstellung eines Kundenprofils veräußern, um so gleich die richtigen Kunden für einen selbst zu finden.
via ANDERS | denken

