
Es steckt nicht immer drin was auch drauf steht. Diesem Problem hat sich Foodwatch angenommen mit dem Projekt »Abgespeist«. Foodwatch verleiht einem Unternehmen der Lebensmittelindustrie zu einem bestimmten Produkt den »Goldenen Windbeute«lWindbeutel für Etikettenschwindel. Die Lebensmittelindustrie soll damit abgestraft werden und Foodwatch probiert den Endverbraucher auf die Problematik des Etikettenschwindel aufmerksam zu machen.
foodwatch verleiht zum ersten Mal den „Goldenen Windbeutel“ für die dreisteste Werbelüge. Eine prominente Jury hat aus den Produkten, die seit Kampagnenstart Ende 2007 auf abgespeist.de vorgestellt wurden, fünf nominiert. Jetzt entscheiden Sie, wer die unrühmliche Trophäe überreicht bekommt! Also – wer verdient den „Goldenen Windbeutel“?
Für dieses Projekt hat Foodwatch eine eigene Website mit Informationen zu der Aufklärungskampagne ins Web gestellt. Seht euch die Seite an und ladet euch das Infomaterial runter. Im Hinterköpfchen sollte man auch haben, dass bei der Gestaltung der Etiketten auch Designer beteiligt waren. Ich hoffe, dass sich die Designer in diesem Fall auch als ein Teil der Lüge betrachten und das nächste Mal evtl. etwas »ehrlicheres« gestalten. Ein gutes Beispiel für die Verantwortung des Designers hatte ich vor einiger Zeit gepostet.
httpv://www.youtube.com/watch?v=IHMPkhSVJU4&eurl=http://www.abgespeist.de/mitmachen/kompaktinfos_flyer_und_videos/index_ger.html&feature=player_embedded

